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	<title>Im Bahn-Rausch &#187; Zeitung</title>
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	<description>Interessante Geschichten aus Sicht des Pendlers</description>
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		<title>Autotransporter der Bahn macht sich selbstständig</title>
		<link>http://bahnblog.wozzap.de/2009/02/20/autotransporter-der-bahn-macht-sich-selbststandig/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 14:21:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wozzap</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Jap, wirklich passiert :D Ich weiß auch glaub ich genau, welcher das war, hab den gesehen. Hab den Zeitungsartikel heute Morgen in der Zeitung entdeckt und nur noch gelacht, weil das echt hart ist :D Geistergüterwaggon rollt über Schienennetz :D Ich schreibe den Artikel ab: Olching &#8211; Ein schneller Griff genügt, um auf der Modelleisenbahnanlage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="http://bahnblog.wozzap.de/wp-content/uploads/2009/02/screen-76.png" href="http://bahnblog.wozzap.de/wp-content/uploads/2009/02/screen-76.png"><img class="alignright" src="http://bahnblog.wozzap.de/wp-content/uploads/2009/02/screen-76.png" alt="" width="300" height="198" /></a>Jap, wirklich passiert :D Ich weiß auch glaub ich genau, welcher das war, hab den gesehen. Hab den Zeitungsartikel heute Morgen in der Zeitung entdeckt und nur noch gelacht, weil das echt hart ist :D</p>
<p>Geistergüterwaggon rollt über Schienennetz :D</p>
<p>Ich schreibe den Artikel ab:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Olching</strong> &#8211; Ein schneller Griff genügt, um auf der Modelleisenbahnanlage daheim einen abgekuppelten Waggon zu bremsen. Ganz ähnlich macht es die große Bahn, wenn ihr beim Rangieren ein Wagen auskommt. Dann werden schnell Schalter umgelegt und eine Fahrstraße freigemacht &#8211; wenn rechtzeitig alamiert wird. Die Beteiligten einer noch nicht aufgeklärten Rangierpanne im Bahnhof Mammendorf reagiertn ebenfalls schnell, als sich am vergangenen Samstag ein mit Autos beladener Waggon allein in Richtung München aufmachte. Erst in Olching wurde er gestoppt.</p>
<p style="padding-left: 30px; ">Die Fahrgäste im S-Bahnzug vor dem Olching Bahnhof müssen nicht schlecht gestaunt haben, als am Zug plötzlich der einzelne Waggon vorbeifuhr und sich danach die S-Bahn nach langem Halt auf freier Strecke wieder in Bewegung setzten durfte. Eine Bahnsprecherin bestätigte am Donnerstag Informationen der <em>Fürstenfeldbrucker SZ</em> über den Vorfall ,sagte aber, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr auf der Strecke bestanden habe. Zur Ursache wollte sie sich noch nicht äußern, weil die Untersuchung noch läuft.<br />
Fest steht bislang, dass auf der am meisten befahrenen Strecke Deutschlands ein Güterzug aus Mannheim in Mammendorf halten musste, damit ein Waggon mit technischem Defekt abgekuppelt werden konnte. Dabei setzte sich ein anderer, mit Autos beladener Waggon selbst in Bewegung.<br />
Sofort wurde der Fahrienstleiter informiert, auf der Strecke hielten alle Züge an, der Autotransporter rollte &#8220;kontrolliert Richtung Rangierbahnhof Nord&#8221; in Allach. An der Abzweigung Olching wurde der Ausreißer von einer Steigung gebremst und rollte aus. Später wurde der Waggon von einer Lok abgeholt, der Verkehr lief wieder an.&nbsp;</p>
<p><em>Quelle: Fürstenfeldbrucker SZ, Nr. 42, 20. Februar 2009, Seite 1</em></p>
<p>Schon lustig, was immer so alles passiert bei der Bahn :D</p>
<p>Erst rollt ein Geisterzug 20 km durch Oberbayern (<a href="http://bahnblog.wozzap.de/2008/11/29/geisterzug-rollt-20-km-durch-oberbayern/">siehe in unserem Artikel darüber</a>) und jetzt ist es ein herrenloser Güterwaggon. Was ich mich bisher nur immer noch frage: wie konnte der so lange antriebslos rollen? Hängt wohl damit zusammen, dass Mammendorf auf 536 und Olching auf nur 509 m über NN liegt. Aber die Strecke ist eigentlich auch nicht grade klein, was nur ein sehr sehr geringes Gefälle ausmachen dürfte.</p>
<p>Ich schätze mal, dass es mit dem einen liegengebliebenen Güterzug zu tun hat (<a href="http://bahnblog.wozzap.de/2009/02/14/liegengebliebener-guterzug-zwischen-munchen-und-augsburg/">wir berichteten</a>), aber sicher ist es wohl nicht, auch wenn ich keine andere Möglichkeit wüsste.</p>
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<p>Greetz,<br />
Wozzap&nbsp;</p>
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		<title>Zwei Zeitungsartikel</title>
		<link>http://bahnblog.wozzap.de/2009/01/18/zwei-zeitungsartikel/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 10:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wozzap</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ärgernisse]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrplan]]></category>
		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Habe heute Morgen den Bayern-Teil der Süddeutschen Zeitung gelesen und bin dabei gleich auf ganze zwei Artikel über die Bahn gekommen. Ein Bericht und ein Leserbrief, aber ich möchte beide mal hier abtippen. ICE in Augsburg aufs falsche Gleis geleitet Augsburg &#8211; Wegen einer falsch gestellten Weiche ist zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe heute Morgen den Bayern-Teil der Süddeutschen Zeitung gelesen und bin dabei gleich auf ganze zwei Artikel über die Bahn gekommen. Ein Bericht und ein Leserbrief, aber ich möchte beide mal hier abtippen.</p>
<p><span id="more-149"></span></p>
<h2 style="padding-left: 30px;">ICE in Augsburg aufs falsche Gleis geleitet</h2>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Augsburg</strong> &#8211; Wegen einer falsch gestellten Weiche ist zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monaten ein ICE-Zug der Deutschen Bahn (DB) in Bayern auf Abwege geraten. Nach einem fahrplanmäßigen Halt in Augsburg sei der ICE auf die Strecke Richtung Ulm geleitet worden, obwohl er nach Nürnberg fahren sollte, bestätigte eine Bahnsprecherin am Freitagabend einen entsprechenden Bericht der <em>Nürnberger Zeitung</em>. Über Bordlautsprecher habe sich der Lokführer damit entschuldigt, der Fahrdienstleiter in Augsburg habe den Zug versehentlich aufs falsche Gleis geleitet. Eine Hilfslok musste den gestoppten Zug in den Hauptbahnhof zurückschleppen. Von dort aus habe er dann seine Fahrt auf dem vorgesehenen Kurs fortgesetzt. <em>dpa</em></p>
<p>Meine Meinung: Tja, kann mal passieren :D Lustig ist damit, dass der ICE nicht aus eigener Kraft zurückgezogen wurde. Liegt aber, wie ich schätze daran, dass sonst eben ein Führerstandwechsel stattfinden hätte müssen, was wohl die ganzen Reservierungen und alles durcheinander gebracht hätte. Ich weiß es nicht, könnte es mir aber vorstellen. Lustig ist das allemal :D</p>
<p> </p>
<h2 style="padding-left: 30px;">Aus der Bahn</h2>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Pendlererlebnisse zwischen Augsburg und München</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Wenn der Bahnvorstand in Berlin noch ein Fünkchen Ehre in sich hat, dann müsste er den Zugbegleitern, die derzeit in den Zügen zwischen Augsburg und München unterwegs sind, eigentlich Schmerzensgeld bezahlen. Denn diese Bediensteten bekommen im Augenblick den geballten Zorn der Fahrgäste für unhaltbare Verspätungen, ungenügende Transportleistungen und eine chaotische Informationspolitik ab. Und das gilt insbesondere in den Morgen- und Abendstunden, wenn einige tausend Berufspendler zwischen beiden Städten unterwegs sind. So auch am Donnerstagabend im Regionalexpress 10 882, der laut Fahrplan um 18.58 Uhr den Münchner Hauptbahnhof verlassen sollte.<br />
Um 19.07 Uhr rollt der Zug allmählich an und mit ihm auch die Wut der bis dato ohne Information gebliebenen Fahrgäste. Im Wagen der ersten Klasse wurden sie des Zugbegleiters habhaft, den sie mit Fragen nach dem Erreichen der Anschlusszüge in Augsburg bestürmen. Mit Schweißtropfen auf der Stirn klemmt sich der Bahnbedienstete &nbsp;das Handy ans Ohr: &#8220;Ich versuche jetzt die Transportleitung zu erreichen und kläre das ab.&#8221; Viele Augen und Ohren bekommen mit, wie der Mann offensichtlich Schwierigkeiten hat, mit der richtigen Stelle verbunden zu werden. Als er endlich durchgestellt wird, sagt er trocken: &#8220;Können Sie sicherstellen, dass die Anschlusszüge für den RE 10 882 in Augsburg alle erreicht werden? Die Leute hier ziehen mir gleich einen über den Scheitel.&#8221; Die Antwort scheint ein kategorisches Nein gewesen zu sein, weshalb das Gesicht des Zugbegleiters immer länger wird. &#8220;Die Anschlüsse können nicht gehalten werden, es tut mir leid&#8221;, sagt er dann. Die betroffenen Fahrgäste haben freilich ein Verständnis. &#8220;Das ist ein Sauladen&#8221;, schäumt einer, &#8220;seit Wochen funktioniert hier überhaupt nichts mehr.&#8221; Die Reaktionen sind so, dass man schon fast um die körperliche Unversehrtheit des Bahnbediensteten besorgt sein muss. 20.07 Uhr läuft der Zug in Augsburg ein, nicht ohne vorher noch bei einem längeren Stopp am Haltepunkt Haunstetter Straße von einem ICE überholt zu werden. Aufgelaufene Verspätung: 19 Minuten.</p>
<p>Meine Meinung: Das lustige: Ich saß in exakt dem Zug, der dort beschrieben wird und kann nur bestätigen, was da gesagt wird, auch wenn ich seit Wochen keinen Zugbegleiter mehr vorbeigehen hab sehen. Kann auch daran liegen, dass der bis zu meiner Haltestelle gar nicht erst von hinten nach vorne durch den Zug vordringen kann, wohl aufgrund solcher Fahrgäste, wobei ich diese auch verstehen kann.</p>
<p> </p>
<p><em>Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr. 13 von Samstag/Sonntag, 17./18. Januar 2009, Seite 45 &amp; 47</em></p>
<p> </p>
<p>Greetz,</p>
<p>Wozzap</p>
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