Unfälle
Böschungsbrand in München
So, nachdem es in letzter Zeit ziemlich wenig zu melden gab, gibts jetzt gleich eine brandaktuelle Story.
Sonntag Nachmittag erreichte mich mal wieder der Newsletter für Störungen der S-Bahn München. Es ging um eine Gleissperrung zwischen Ostbahnhof und Giesing und natürlich den damit verbundenen Linienänderungen. Was genau los war, wurde aber nicht geschrieben, sonst heißt es ja wenigstens immer “Notarzteinsatz” oder “Polizeieinsatz”, aber diesmal kam gar nichts. Wobei man eigentlich “Feuerwehreinsatz” hätte schreiben können, denn es hat gebrannt.
Gebrannt haben scheinbar ca. 1200 Quadratmeter Rasen und Gestrüpp (bei dem trockenen Wetter in den letzten Wochen kein Wunder), ausgelöst durch eine historische Dampflok. Ich wusste von dem Ereignis und hatte selbst ebenfalls überlegt, mitzufahren, aber aufgrund Zeitmangels, dann doch unterlassen. Eigentlich schade, denn sonst hätte ich das wenigstens mitbekommen. Muss wohl irgendein Funke von der Lok übergesprungen sein, der das Gras dann entflammt hat.
Die Feuerwehr München berichtet darüber ebenfalls: http://www.feuerwehr.muenchen.de/bda0pres/ba01beri/ba011akt/PDF_akt/130409.pdf
Greetz,
Wozzap
Autotransporter der Bahn macht sich selbstständig
Jap, wirklich passiert :D Ich weiß auch glaub ich genau, welcher das war, hab den gesehen. Hab den Zeitungsartikel heute Morgen in der Zeitung entdeckt und nur noch gelacht, weil das echt hart ist :D
Geistergüterwaggon rollt über Schienennetz :D
Ich schreibe den Artikel ab:
Olching – Ein schneller Griff genügt, um auf der Modelleisenbahnanlage daheim einen abgekuppelten Waggon zu bremsen. Ganz ähnlich macht es die große Bahn, wenn ihr beim Rangieren ein Wagen auskommt. Dann werden schnell Schalter umgelegt und eine Fahrstraße freigemacht – wenn rechtzeitig alamiert wird. Die Beteiligten einer noch nicht aufgeklärten Rangierpanne im Bahnhof Mammendorf reagiertn ebenfalls schnell, als sich am vergangenen Samstag ein mit Autos beladener Waggon allein in Richtung München aufmachte. Erst in Olching wurde er gestoppt.
Die Fahrgäste im S-Bahnzug vor dem Olching Bahnhof müssen nicht schlecht gestaunt haben, als am Zug plötzlich der einzelne Waggon vorbeifuhr und sich danach die S-Bahn nach langem Halt auf freier Strecke wieder in Bewegung setzten durfte. Eine Bahnsprecherin bestätigte am Donnerstag Informationen der Fürstenfeldbrucker SZ über den Vorfall ,sagte aber, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr auf der Strecke bestanden habe. Zur Ursache wollte sie sich noch nicht äußern, weil die Untersuchung noch läuft.
Fest steht bislang, dass auf der am meisten befahrenen Strecke Deutschlands ein Güterzug aus Mannheim in Mammendorf halten musste, damit ein Waggon mit technischem Defekt abgekuppelt werden konnte. Dabei setzte sich ein anderer, mit Autos beladener Waggon selbst in Bewegung.
Sofort wurde der Fahrienstleiter informiert, auf der Strecke hielten alle Züge an, der Autotransporter rollte “kontrolliert Richtung Rangierbahnhof Nord” in Allach. An der Abzweigung Olching wurde der Ausreißer von einer Steigung gebremst und rollte aus. Später wurde der Waggon von einer Lok abgeholt, der Verkehr lief wieder an.
Quelle: Fürstenfeldbrucker SZ, Nr. 42, 20. Februar 2009, Seite 1
Schon lustig, was immer so alles passiert bei der Bahn :D
Erst rollt ein Geisterzug 20 km durch Oberbayern (siehe in unserem Artikel darüber) und jetzt ist es ein herrenloser Güterwaggon. Was ich mich bisher nur immer noch frage: wie konnte der so lange antriebslos rollen? Hängt wohl damit zusammen, dass Mammendorf auf 536 und Olching auf nur 509 m über NN liegt. Aber die Strecke ist eigentlich auch nicht grade klein, was nur ein sehr sehr geringes Gefälle ausmachen dürfte.
Ich schätze mal, dass es mit dem einen liegengebliebenen Güterzug zu tun hat (wir berichteten), aber sicher ist es wohl nicht, auch wenn ich keine andere Möglichkeit wüsste.
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Greetz,
Wozzap
Liegengebliebener Güterzug zwischen München und Augsburg
Und mal wieder ist es passiert: Ein Güterzug ist zwischen Maisach und Olching liegen geblieben.
Das meldet mir zumindest gerade der Störungsmelder der Münchner S-Bahn. Zitat: › Weiterlesen…
Stellwerksausfall in Mering legt S4 lahm
So, heute war es mal wieder soweit: Ich wurde erneut Opfer eines Stellwerksausfalls oder einer Stellwerksstörung. Weiß nicht genau was… Wenn das die Bahn denn selber überhaupt tut.
Jedenfalls hatte ich heute Morgen schon gehört von meinem Vater, die S-Bahnen haben massiv Verspätung aufgrund eines Notarzteinsatzes auf der Münchner Stammstrecke der S-Bahn (das berühmte “Nadelöhr”; ist auch der Grund, weswegen jetzt eine zweite Stammstrecke parallel gebaut werden soll). Aber ich hatte mir keine Sorgen gemacht und bin einfach morgens wie gewohnt zum Bahnhof gegangen. Die S-Bahn kam zwar etwas verspätet, fuhr aber dennoch pünktlich los. Das passiert eigentlich jeden Tag um diese Zeit, also hab ich mir keine Sorgen gemacht und gedacht, es hat sich wieder alles geklärt.
Doch als › Weiterlesen…
Zwei Zeitungsartikel
Habe heute Morgen den Bayern-Teil der Süddeutschen Zeitung gelesen und bin dabei gleich auf ganze zwei Artikel über die Bahn gekommen. Ein Bericht und ein Leserbrief, aber ich möchte beide mal hier abtippen.
Geisterzug rollt 20 km durch Oberbayern
Echt krass, was es nicht alles gibt, ein Triebzug rollt 20 km komplett ohne Kontrolle. Kein Triebfahrzeugführer drin oder irgendwas sonst. Rollte einfach.
Hier der Bericht:
Ein Bahnwaggon hat sich am Freitag selbstständig gemacht: Ohne Lok oder Fahrer ist ein leerer Wagen 20 Kilometer weit durch Oberbayern gerollt. Der Waggon war bei Rangierarbeiten in Garmisch-Partenkirchen verloren gegangen. Zu Schaden kam niemand.
Zum Zeitpunkt der Geisterfahrt gab es keinen Gegenverkehr. Die Strecke führt durch Ortschaften und überquert mehrfach Straßen. Bei dem Vorfall wurden zwei Weichen leicht beschädigt, wie die Bahn erklärte. Die Strecke wurde für mehrere Stunden gesperrt. Wie es zu dem Vorfall kam, blieb zunächst offen.
Polizei ermittelt
Die Bundespolizei Rosenheim nahm noch am Freitag Ermittlungen wegen Gefährdung des Bahnverkehrs auf, wie Sprecherin Bettina Riebold erklärte. “Es hätte etwas passieren können, wenn nicht glücklicherweise gerade kein Zugverkehr auf der Strecke gewesen wäre”, sagte sie. “Zu einer anderen Uhrzeit hätte es anders ausgehen können.” Dass der Vorfall nicht ungefährlich gewesen sei, könne man alleine daran ablesen, dass Ermittlungen aufgenommen worden seien.
Ein Bahnsprecher erklärte, man habe den Personenwaggon bis Ohlstadt rollen lassen, da die Strecke frei gewesen sei und es dort eine Gegensteigung gebe. Auf diese Weise sei er am einfachsten zu stoppen gewesen. In einer anderen Situation wäre man anders damit umgegangen.
Quelle: ZDF heute.de
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