Geisterzug rollt 20 km durch Oberbayern

Echt krass, was es nicht alles gibt, ein Triebzug rollt 20 km komplett ohne Kontrolle. Kein Triebfahrzeugführer drin oder irgendwas sonst. Rollte einfach.

Hier der Bericht:

Ein Bahnwaggon hat sich am Freitag selbstständig gemacht: Ohne Lok oder Fahrer ist ein leerer Wagen 20 Kilometer weit durch Oberbayern gerollt. Der Waggon war bei Rangierarbeiten in Garmisch-Partenkirchen verloren gegangen. Zu Schaden kam niemand.

Zum Zeitpunkt der Geisterfahrt gab es keinen Gegenverkehr. Die Strecke führt durch Ortschaften und überquert mehrfach Straßen. Bei dem Vorfall wurden zwei Weichen leicht beschädigt, wie die Bahn erklärte. Die Strecke wurde für mehrere Stunden gesperrt. Wie es zu dem Vorfall kam, blieb zunächst offen.

Polizei ermittelt

Die Bundespolizei Rosenheim nahm noch am Freitag Ermittlungen wegen Gefährdung des Bahnverkehrs auf, wie Sprecherin Bettina Riebold erklärte. “Es hätte etwas passieren können, wenn nicht glücklicherweise gerade kein Zugverkehr auf der Strecke gewesen wäre”, sagte sie. “Zu einer anderen Uhrzeit hätte es anders ausgehen können.” Dass der Vorfall nicht ungefährlich gewesen sei, könne man alleine daran ablesen, dass Ermittlungen aufgenommen worden seien.

Ein Bahnsprecher erklärte, man habe den Personenwaggon bis Ohlstadt rollen lassen, da die Strecke frei gewesen sei und es dort eine Gegensteigung gebe. Auf diese Weise sei er am einfachsten zu stoppen gewesen. In einer anderen Situation wäre man anders damit umgegangen.

Quelle: ZDF heute.de

Samstag, 29. November 2008 Besonderes, Unfälle, Überraschendes

1 Kommentar zu Geisterzug rollt 20 km durch Oberbayern

  1. [...] rollt ein Geisterzug 20 km durch Oberbayern (siehe in unserem Artikel darüber) und jetzt ist es ein herrenloser Güterwaggon. Was ich mich bisher nur immer noch frage: wie [...]

  2. Autotransporter der Bahn macht sich selbstständig | Im Bahn-Rausch am 20. Februar 2009

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